SPD Bauland

 

Baulandtour 2017

Veröffentlicht in Ortsverein

 

SPD-Delegation mit WLC Mitarbeitern

Bauland. Bei der Informationstour des SPD-Ortsvereins Bauland 2017 waren Ziele WLC-Würth-Logistik in Adelsheim, das Nahwärmenetz in Merchingen, die Biogasanlage in Rosenberg und die ABO-Windkraftanlagen in Hirschlanden. Diese Vororttermine wurden vom Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Bauland, Ralph Gaukel (Adelsheim) und dem stellvertretenden Vorsitzenden Michael Deuser (Ravenstein) sorgfältig vorbereitet. Die Bundestagsabgeordnete der SPD, Dr. Dorothee Schlegel (Billigheim) und der Landtagsabgeordnete der SPD, Georg Nelius (Mosbach) waren die meiste Zeit mit dabei.

Am Adelsheimer Standort von WLC-Würth-Logistik wurden die SPD-Politiker vom Geschäftsführer Klaus Groninger, dem Betriebsleiter Josef Grammling und der Prokuristin Beate Altrieth begrüßt. An sieben Standorten beschäftigt WLC-Würth-Logistik ca. 400 Mitarbeiter bundesweit. Täglich werden 15 bis 20 Container angeliefert, und 30 bis 40 LKW bringen die Waren zu den Kunden. Der erste Teil der Umgehungsstraße zur Autobahn ist für alle Abläufe eine große Hilfe – so Geschäftsführer Groninger. Prokuristin Altrieth führte aus, dass in der Lagerlogistik qualifizierte Mitarbeiter ausgebildet und dringend gesucht werden. Die Mittlere Reife sollte wegen der hohen Anforderungen Voraussetzung sein. Neben dieser dreijährigen Ausbildung werden aber auch im Bereich der zweijährigen Ausbildung Mitarbeiter gesucht. Voraussetzung sei hier ein guter Hauptschulabschluss und bei den Geflüchteten Deutschkenntnisse mindestens auf  B 1– Niveau, besser noch auf B 2-Niveau, weil es sonst in der Berufsschule zu Problemen käme. Weil die zurzeit elf Auszubildenden nicht ausreichen und der deutsche Arbeitsmarkt „leer“ sei, bemühe man sich in Serbien um qualifizierte Mitarbeiter. Die Interessen der Arbeitnehmer vertritt ein fünfköpfiger  Vertrauensrat. Die Würth-Gruppe biete überdies seit 20 Jahren eine Betriebliche Altersvorsorge an und tue sehr viel für den persönlichen Zusammenhalt ihrer Mitarbeiter, z.B. durch Betriebsfeste. Betriebsleiter Grammling zeigte beim Betriebsrundgang auf, welch hohes Maß an Automatisierung bei WLC-Würth-Logistik im Vergleich zu früher den Mitarbeitern die Arbeit erleichtert. Allerdings setzt das alles große fachliche Qualifikation und Kenntnisse voraus. Die anwesenden Sozialdemokraten aus dem Bauland waren sehr beindruckt vom innovativen und hohen technischen Stand bei WLC, den großen Anstrengungen, Mitarbeiter auszubilden, zu behalten, ordentlich zu bezahlen und die Mitarbeiter ganz persönlich an die Würth-Gruppe zu binden.

Diplomagraringenieur Anton Fleischmann von der Energie-Neckar-Odenwald GmbH (ENO) – einer Tochter der Abfallwirtschaftsgesellschaft des Neckar-Odenwald-Kreises mbH (AWN) – stellte  in lockerer und sehr informativer Form das Nahwärmenetz mit einer Anlage für Solarthermie am und auf dem Betriebsgebäude vor. Das Wärmeabsatzpotential im Gesamtwärmenetz mit ca. 2.000 m Länge in Merchingen betrage ca. 2.400.000 kWh. Die Energie für zurzeit ca. 40 Haushalte wird aus Hackschnitzeln aus Stammholz in zwei modernen Brennkesseln gewonnen. Ziel sei es, zunächst weitere 16 Anschlussnehmer zu gewinnen und Merchingen zu einem „Bioenergiedorf“ zu entwickeln und damit unabhängiger von den Energieträgern Öl und Gas zu machen.

Auch die Rosenberger Biogasanlage ist in Händen der ENO und wird von Anton Fleischmann betreut. Substratlieferanten sind rund 20 regionale Landwirte. Zu 75 % wird Mais eingesetzt. Täglich werden ca. 8.400 m³ Biogas erzeugt. Die Firma GETRAG, die Gemeinde Rosenberg und Anwohner nehmen ca. 1,8 Millionen kWh Wärme ab. Die jährliche CO2-Einsparung beträgt gegenüber dem deutschen Strommix ca. 4.000 t.

Bei der ABO-Wind-Anlage auf der Gemarkung Hirschlanden informierte der Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt des Neckar-Odenwald-Kreises Peter Bussemer (Seckach) über die Genehmigungsverfahren bei Windkraftanlagen (WKA). Es geht im Wesentlichen um den Artenschutz und die Schlagopfergefährdung. Beispiele hierfür seien der geschützte Rot-Milan und verschiedene Fledermausarten, die ein großes Problem darstellten.  Die Horste des Rot-Milans sind bekannt. Im Kopf der WKA befinden sich Batcorder, die die WKA beim Anflug von Federmäusen automatisch abschalten. Auch der Schwarzstorch sei stark gefährdet, weil Horste nur schwer zu lokalisieren seien, so Peter Bussemer.

Nach fünf Stunden umfassender und intensiver Information trafen sich die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Bauland (einige SPD-Mitglieder aus den Gemeinderäten der fünf Rio-Gemeinden waren auch dabei) zum Abschluss beim Hirschbräu-Fest in Hirschlanden. Sie wurden dort von Ortsvorsteher Martin Hermann zusammen mit der Bundestagsabgeordneten der SPD,  Dr. Dorothee Schlegel und dem  SPD-Landtagsabgeordneten Georg Nelius begrüßt. SPD-Bauland-Vorsitzender Ralph Gaukel und sein Stellvertreter Michael Deuser bedankten sich bei allen Teilnehmern für die aufmerksame von vielen Fragen begleitete und aufschlussreiche Informationstour der SPD Bauland. Die Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins Bauland hätte sich allerdings noch mehr gefreut, wenn die Teilnahme der SPD-Gemeinde- und Stadträte aus den fünf Rio-Gemeinden noch etwas „intensiver“ gewesen wäre.

 

Für Sie im Landtag: Georg Nelius

 

Für Sie im Bundestag: Dorothee Schlegel

 

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